Film und Diskussion: Warum Krieg statt Frieden?
Termin| 11.02.2026 19:30 - 11.02.2026 22:30
Ausgehend von eindringlichen Bildern aus Kriegsgebieten und der Frage „Ein Krieg beginnt nicht mit dem ersten Schuss – wo beginnt er wirklich?“ führt der Film durch die verborgene Architektur moderner Konflikte. Internationale Stimmen – u. a. Patrik Baab, Dr. Daniele Ganser, General a. D. Harald Kujat, Dr. Markus Krall, György Varga, Vizepräsident der Russischen Föderation Dmitrij Ljubinskij, Prof. Dr. Thomas Henökl, Sebastian Kurz, Dr. Jonas Tögel und Dr. Thomas Ly, sowie Unternehmer und Publizist Gerald Markel – beleuchten unterschiedliche Perspektiven auf Ursachen, Eskalationslogiken und verpasste Chancen der Diplomatie.
Anhand historischer Wendepunkte (u. a. NATO-Erweiterung, Maidan 2014, Minsk-Prozess, Istanbul-Gespräche 2022) und geopolitischer Planspiele zeigt der Film, wie Sicherheitsdoktrinen, Think-Tank-Strategien, Rüstungsinteressen und Informationskriegsführung ineinandergreifen. Er stellt die Frage, ob die EU vom Friedensprojekt zur Kriegsunion abgleitet, und wie Propaganda, Nudging und kognitive Kriegsführung öffentliche Meinung formen. Zugleich wird sichtbar: Hinter jeder Schlagzeile stehen menschliche Schicksale – vom Donbass bis Libyen, vom Irak bis Ex-Jugoslawien.
Der Film macht die Ökonomie des Krieges greifbar (Aufrüstung, Rüstungsprofite, Finanzverflechtungen) und fragt, wer von Dauereskalation profitiert. Er kontrastiert das mit konkreten Fenstern der verhinderbaren Diplomatie – Momenten, in denen Waffenstillstand und Verhandlungen möglich schienen, aber scheiterten. Das Ergebnis ist ein investigatives Mosaik, das nicht vorgibt, die eine Wahrheit zu besitzen, sondern Widersprüche offenlegt, Narrative konfrontiert und den Raum für Friedenspolitik zurückerobert.
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